
Foyer des Theatersaals in der 1. Etage des Hentrich-Haus

Eingangsbereich (Wandmalerei Thomas Maas)

Blick von unten in das Treppenhaus mit Kuppel

Vitrine im Erdgeschoß
[Fotos: Silke Helmerdig, Berlin]

Foyer des Theatersaals in der 1. Etage des Hentrich-Haus

Eingangsbereich (Wandmalerei Thomas Maas)

Blick von unten in das Treppenhaus mit Kuppel

Vitrine im Erdgeschoß
[Fotos: Silke Helmerdig, Berlin]
Ein Kunstmärchen - zur Rauminstallation von Hilmar Boehle und Britta Helmerdig im Düsseldorfer Malkasten
Mit ihrer Rauminstallation aus achtundvierzig großen, farbigen Gewebebahnen, die in paarweise bestückten Triangeln an Flügelkonstruktionen hingen, schufen Hilmar Boehle und Britta Helmerdig, formal gesehen, ein überdimensionales, ins Treppenhaus des Hentrichbaus installiertes Mobile. Sie erzählten mit dieser Arbeit andererseits eine – allerdings für den Betrachter nur schwer lesbare – Geschichte, die einen permanenten Konfliktstoff in der Kunst behandelt. Fahnen mit seltsamen Zeichen, sich langsam im Luftzug drehende, leuchtend-bunte, mit Emblemen bestickte Tücher, eine Jamaica-Koalition des Alphabets - so nahm der Betrachter die bunten Buchstabenbilder beim Aufstieg auf der Wendeltreppe war. Die Dechiffrierung der mit grober Seide aufgestickten Buchstaben, die dem ABC neue individuelle Züge geben, war noch relativ leicht zu leisten. Das Sortieren der Buchstaben - und einiger monochromer Leerstellen - zu dem hier zugrundeliegenden Satz war und ist schon eine Rätselaufgabe, die nicht unbedingt gelöst werden sollte (und konnte):
Die Geschichte vom kleinen und vom großen K ... »